Bij deze!
Het bijgevoegde artikel laat een nieuw licht schijnen op de veroorzaker van de weide myopathie.
Onderzoekers in Utrecht vermoeden als oorzaak een schimmel die voorkomt op het afgevallen blad van de Acer. Echter, dat is nooit echt bewezen.
In Amerika hebben onderzoekers nu een TOXINE gevonden in de ZADEN van de Acer, die de atypische weide myopathie veroorzaakt hebben bij een aantal paarden.
Verdere informatie kunt u in het bijgevoegde artikel lezen. Misschien wilt u zo vriendelijk zijn om deze informatie met andere Paard Natuurlijk lezers te delen ? Vooral nu het seizoen voor de weide myopathie er weer aankomt.
Das für die saisonale Weidemyopathie verantwortliche Gift wurde in den USA identifiziert
Von: Univ-Prof. Dr. René van den Hoven
Letzen Monat hat Prof. Stephanie Valberg und ihre Gruppe des College of Veterinary Medicine der University of Minnesota in St Paul, USA (
http://www.cvm.umn.edu/umec/SPM/home.html), die Ursache der atypischen Myopathie (Syn: saisonale Weidemyopathie) für Amerika festgestellt (http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.2042-3306.2012.00684.x/abstract).
Eine abnormale Aminosäure namens L-α-Amino-methylenecyclopropylpropionic acid (Hypoglycin A) zerstört den Abbau der Mittel- und Langkettenfettsäuren und führt somit zur Muskelschädigung der aeroben Muskelfasern. Das Hypoglycin A wurde in den Samen des Eschen-Ahorns (Acer negundo), einem Mitglied der Sapindaceae gefunden. Zu dieser Gattung gehört auch der Ackee-Fruchtbaum (Blighia sapida). Das Konsumieren seiner unreifen Früchte verursachte in Jamaica 2000-2001 eine Reihe von Todesfällen.
Das toxische Prinzip des Hypoglycins A ist seine Metabolisierung in Methylene cyclopropyl acetic acid (MCPA). Dieses MCPA ist ein potenter Hemmer der multiplen Acyl-CoA dehydrogenasen und behindert damit die normale Energielieferung mittels oxidativen Fettsäure-Abbaus.
Die tolerierbare Dosis für das Pferd wird auf minimal 26 und maximal 373 mg/kg/Tag geschätzt. Dafür reicht die Aufnahme von 165 bis zu 8000 Samen.
Da ein Baum leicht 500.000 Samen trägt, ist es möglich, dass bei höherer Konzentration des Hypoglycins A die Pferde genügend Samen essen um eine Intoxikation zu bewirken.
Hypoglycin A ist bis jetzt zwar nur in den Samen des Eschen-Ahorn (Acer negundo) auf nordamerikanische Betrieben mit atypischer Myopathie nachgewiesen worden, aber nach einer schnellen Literatursuche unserseits ist es nicht auszuschließen, dass diese Substanz auch im Samen anderer Ahornspezies vorkommen kann. Der Eschen-Ahorn ist eigentlich eine nordamerikanische Spezies, wurde aber bereits 1688 in Mitteleuropa eingeführt. Üblicher für Österreich sind der Feldahorn (Acer campestre) und die in Mitteleuropa häufigste Ahornart, der Bergahorn (Acer pseudoplatanus). Von dem Letzten liegen Daten vor dass in seinem Samen auch Hypoglycin A vorkommen kann. Bei Feldahorn und der Spitzahorn ( Acer platanoides) ist das unklar aber unwahrscheinlich. Eine hilfreiche Website für die Differenzierung von den Feld-,Spitz- und Bergahorn ist:
http://www.amleto.de/pflanzen/acer_cam.htm. Links die Samen und Blättern des verdächtigen Bergahorn (A. pseudoplatanus ) und rechts jenen der unverdächtigen Feldahorns (A. campestre).
Nach den heutigen Ergebnissen ist es also ratsam zu verhindern, dass extensiv gehalten Pferde Ahornsamen aufnehmen können. Der Bergahorn ist dabei potentiell gefährlich. Er kommt unter andern vor auf Almen aber auch im Flachland kommt er viel vor. Zu Vorbeugen von Aufnahme der Samen durch Pferde die extensiv gehalten werden reicht meistens das Füttern von (extra) Heu.
Gerade in den kommenden Wochen droht die Gefahr der atypischen oder Weidemyopathie schon wieder. Vor allem ist bei der Bergahorn damit zu rechnen dass die Früchten in September und Oktober gereift sind und dass Freisetzung der giftige Samen schon in Oktober und eben bis November stattfindet.
Piet
Doe jij wat voor mij, dan doe ik wat voor jou. Wie
heb jij geclickerd vandaag?